Online-Marketing

Online-Marketing, das Anfragen bringt statt Reichweite

Sichtbarkeit ist kein Ziel, sondern ein Mittel. Am Ende zählt, wie viele passende Anfragen aus einem Budget entstehen.

Haltung

Erst rechnen, dann werben.

Die meisten Kampagnen scheitern nicht an der Anzeige, sondern an dem, was danach passiert. Jemand klickt, landet auf einer Startseite, findet die gesuchte Leistung nicht sofort und geht wieder. Das Geld ist ausgegeben, die Anfrage bleibt aus, und die Schuld bekommt der Kanal.

Deshalb schauen wir uns vor jeder Kampagne die Rechnung an: Wie viele Klicks brauchen Sie ungefähr für eine Anfrage, wie viele Anfragen für einen Auftrag, und was ist Ihnen ein Auftrag wert? Erst wenn diese Zahlen grob stehen, ergibt ein Budget Sinn. Für den Mittelstand ist das oft ernüchternd und immer nützlich, weil es unrentable Ideen früh aussortiert.

Anschließend geht es um die Zielseite. In vielen Fällen bringt eine gute Landingpage mehr als eine Verdopplung des Werbebudgets, weil sie aus denselben Klicks mehr Anfragen macht.

Kanäle

Womit wir arbeiten.

Suchanzeigen

Google Ads

Anzeigen genau dann, wenn jemand aktiv sucht. Der direkteste Weg zu Anfragen, wenn Suchbegriffe, Anzeigentexte und Zielseiten zusammenpassen und Streuverluste konsequent ausgeschlossen werden.

Region

Werbung im Umkreis

Ausspielung begrenzt auf den Radius, in dem Sie tatsächlich arbeiten. Für regionale Betriebe der wichtigste Regler, weil jeder Klick von weit außerhalb verlorenes Geld ist.

Social

Anzeigen in sozialen Netzwerken

Sinnvoll, wenn ein Bedarf geweckt statt bedient wird, etwa bei Mitarbeitersuche, Veranstaltungen oder neuen Angeboten. Hier zählt das Motiv mehr als der Text.

Zielseiten

Landingpages

Eine Seite für ein Angebot, ohne Ablenkung, mit klarer Handlungsaufforderung und kurzem Formular. Wird gemeinsam mit der Kampagne gebaut, nicht danach.

Profil

Google Unternehmensprofil

Vollständige Angaben, aktuelle Fotos, Beiträge und gepflegte Bewertungen. Kostet kein Werbebudget und ist für viele Betriebe die meistgesehene Visitenkarte im Netz.

Messung

Auswertung ohne Nebel

Anfragen, Anrufe und Kosten pro Kontakt statt Reichweitenzahlen. Datenschutzkonform eingerichtet, mit einem monatlichen Bericht in verständlicher Sprache.

Vorgehen

Wie eine Kampagne entsteht

Zuerst klären wir das Ziel in einem Satz. Nicht „mehr Sichtbarkeit", sondern zum Beispiel „zehn qualifizierte Anfragen für Badsanierungen im Umkreis von dreißig Kilometern pro Monat". Ein solches Ziel lässt sich prüfen, ein vages nicht.

Danach bauen wir die Struktur: Welche Suchbegriffe passen zu diesem Ziel, welche nicht? Ausschließende Begriffe sind dabei fast wichtiger als die eingebuchten, weil sie verhindern, dass Ihr Budget für Studienarbeiten, Jobsuchende oder Preisvergleiche ausgegeben wird.

Dann entstehen Anzeigentexte und Zielseite gemeinsam. Was in der Anzeige versprochen wird, steht auf der Zielseite ganz oben, in denselben Worten. Diese Übereinstimmung senkt die Kosten pro Klick und erhöht die Zahl der Anfragen gleichzeitig.

Messung, die den Namen verdient

Ohne saubere Messung ist jede Optimierung geraten. Wir richten die Auswertung so ein, dass Formulareingänge, Anrufe aus der Anzeige und Klicks auf die E-Mail-Adresse erfasst werden, und zwar datenschutzkonform. Wo Einwilligungen nötig sind, holen wir sie ein, statt heimlich mitzuschreiben.

Nach vier bis sechs Wochen liegen belastbare Zahlen vor. Dann entscheidet sich, welche Begriffe bleiben, welche fliegen und ob das Budget verschoben wird. Diese Runde wiederholt sich monatlich, denn eine Kampagne ist nie fertig, sie wird nur besser oder schlechter.

Bestandskunden nicht vergessen

Neukundengewinnung ist der teuerste Weg zu Umsatz. Oft liegt mehr Potenzial in den Adressen, die längst vorhanden sind: frühere Kunden, Anfragen ohne Abschluss, Interessenten von einer Messe. Ein schlichter Newsletter mit vier Ausgaben im Jahr, in denen tatsächlich etwas Nützliches steht, kostet wenig und erinnert genau die Leute an Sie, die Ihre Arbeit schon kennen.

Wichtig ist dabei die rechtliche Seite. Empfängerinnen und Empfänger müssen zugestimmt haben, jede Nachricht braucht einen funktionierenden Abmeldelink und ein Impressum. Wir richten das sauber ein und verwenden Anbieter, deren Server in Europa stehen.

Was Werbung nicht leisten kann

Anzeigen wirken sofort und hören sofort auf. Sobald Sie das Budget abschalten, verschwindet der Zulauf. Deshalb empfehlen wir fast immer eine Kombination: Anzeigen für den schnellen Bedarf, dazu der Aufbau dauerhafter Sichtbarkeit über die Suchmaschinenoptimierung und, je nach Zielgruppe, über die Präsenz in KI-Antworten.

Auch das gehört zur Ehrlichkeit: Wenn Ihre Website Besucher nicht überzeugt, ist Werbung eine teure Art, das herauszufinden. In solchen Fällen raten wir zuerst zur Überarbeitung des Auftritts, siehe Webdesign. Und wenn der Auftritt uneinheitlich wirkt, hilft vorher ein Blick auf das Erscheinungsbild.

Zusammenarbeit und Kosten

Wir arbeiten mit einem festen monatlichen Betreuungshonorar, getrennt vom Werbebudget. Das Budget zahlen Sie direkt an die Plattform, damit Sie jederzeit sehen, was tatsächlich ausgegeben wird. Zugänge und Konten laufen auf Ihren Namen. Wenn die Zusammenarbeit endet, bleibt alles bei Ihnen, inklusive der gesammelten Daten.

Einschätzung

Lohnt sich Werbung in Ihrem Fall?

Nennen Sie uns Ihre Leistung, Ihr Einzugsgebiet und was Ihnen ein Auftrag wert ist. Wir rechnen grob durch, ob sich Anzeigen tragen.

Häufige Fragen

Fragen zu Werbung im Netz.

Mit welchem Werbebudget sollte ich starten?

Für regionale Kampagnen genügt oft ein Budget im unteren dreistelligen Bereich pro Monat, um belastbare Zahlen zu bekommen. Wichtiger als die Höhe ist, dass Sie lange genug messen. Wer nach zwei Wochen abbricht, hat vor allem Lehrgeld bezahlt.

Lohnen sich Anzeigen für kleine Betriebe?

Wenn Ihre Leistung aktiv gesucht wird, ja. Bei Notdiensten, Reparaturen oder kurzfristigen Anlässen sind Anzeigen oft der schnellste Weg zu Anfragen. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten mit langer Entscheidungsdauer lohnt eher der Aufbau organischer Sichtbarkeit.

Übernehmen Sie auch nur die Betreuung bestehender Kampagnen?

Ja. Wir sehen uns Konto, Struktur, Suchbegriffe und Auswertung an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Häufig lässt sich mit unverändertem Budget deutlich mehr erreichen, wenn Streuverluste und schlechte Zielseiten abgestellt werden.

Wie messen Sie den Erfolg?

An Anfragen, Anrufen und Angeboten, nicht an Impressionen. Wir richten die Messung so ein, dass jeder eingegangene Kontakt einer Quelle zugeordnet werden kann, und berichten monatlich in einer Sprache, die ohne Fachwörterbuch auskommt.

Nachfrage

Budget, das sich rechnen soll.

Sagen Sie uns, was Sie erreichen wollen. Wir sagen Ihnen, ob Werbung der richtige Weg ist oder ob Ihr Geld woanders mehr bringt. Bei digitalfunken sprechen Sie direkt mit den Leuten, die Ihr Projekt umsetzen.