SEO im Rhein-Sieg-Kreis: in mehreren Orten gefunden werden
Ein Einzugsgebiet mit vielen Kommunen ist eine andere Aufgabe als eine Stadt. Sie lässt sich lösen, nur nicht mit zwanzig Ortsseiten.
Ein Standort, viele Zielorte.
Die typische Lage im Kreisgebiet: Ihr Betrieb sitzt in einem Ort, Ihre Kunden sitzen in fünfzehn. Ein Elektriker aus Swisttal arbeitet in Rheinbach, Meckenheim und Alfter. Eine Physiotherapie in Hennef zieht Patienten aus Sankt Augustin und Siegburg an. Für Google ist das nicht selbstverständlich, denn die Kartenansicht orientiert sich stark an der Entfernung.
Daraus folgt eine unbequeme Wahrheit: In Orten, in denen Sie keinen Standort haben, werden Sie in der Kartenansicht kaum auftauchen. Was bleibt, sind die klassischen Ergebnisse darunter, und genau dort lässt sich mit Inhalten sehr viel erreichen.
Die zweite Erkenntnis: Wer für ein größeres Gebiet gefunden werden will, braucht keine Adressen, sondern Belege. Jeder abgeschlossene Auftrag in einem Nachbarort ist Material, aus dem sich Sichtbarkeit bauen lässt.
Wie man ein Einzugsgebiet abdeckt
Der erste Schritt ist die Festlegung des Gebiets. Nicht der ganze Kreis, sondern die Orte, in denen Sie tatsächlich arbeiten wollen und in vertretbarer Zeit sind. Diese Auswahl ist wichtiger, als sie klingt, weil sie bestimmt, wo sich Aufwand lohnt und wo nicht.
Danach richten wir das Unternehmensprofil auf dieses Gebiet aus. Betriebe ohne Ladenlokal können die Adresse ausblenden und stattdessen ein Einzugsgebiet hinterlegen, was für Handwerk, Pflege, Beratung und mobile Dienstleistungen der passende Weg ist. Im Impressum bleibt die vollständige Anschrift natürlich stehen.
Der dritte Schritt betrifft die Website. Statt einer Seite je Kommune bauen wir starke Leistungsseiten und ergänzen wenige Ortsseiten dort, wo es tatsächlich etwas zu erzählen gibt. Alles Übrige wird über Projektbeispiele mit Ortsangabe abgedeckt, die im Lauf der Zeit dazukommen.
Projektberichte als Motor
Der wirksamste Inhalt für regionale Sichtbarkeit ist gleichzeitig der einfachste: eine kurze Beschreibung dessen, was Sie erledigt haben, mit Ort, Ausgangslage, Lösung, Dauer und zwei bis drei eigenen Fotos. Fünf Sätze reichen. Nach einem Jahr haben Sie zwanzig solcher Berichte, verteilt über Ihr gesamtes Gebiet, und damit einen Vorsprung, den Wettbewerber nicht schnell aufholen.
Diese Berichte wirken doppelt. Für Suchmaschinen sind sie eindeutige Belege für Leistung plus Ort. Für Menschen sind sie der Grund, anzurufen, weil sie sehen, dass Sie genau das schon gemacht haben.
Bewertungen aus verschiedenen Orten
Bewertungen von Kunden aus unterschiedlichen Kommunen sind ein starkes Signal für ein echtes Einzugsgebiet, gerade wenn sie den Ort erwähnen. Fragen Sie deshalb nach Abschluss eines Auftrags danach, unaufdringlich und mit einem kurzen Link. Kaufen sollten Sie Bewertungen nie, das lässt sich nachweisen und kostet am Ende die Sichtbarkeit.
Was in der Fläche regelmäßig schiefgeht.
- Ortsseiten am Fließband. Zwanzig Seiten mit ausgetauschtem Ortsnamen. Google erkennt das Muster und wertet die ganze Website ab.
- Uneinheitliche Adressdaten. Mal mit Straße abgekürzt, mal ausgeschrieben, mal eine alte Telefonnummer. Das kostet Vertrauen im System und ist in einer Stunde behoben.
- Kein Einzugsgebiet angegeben. Wer nirgends schreibt, wo er arbeitet, wird nur am eigenen Ort gefunden.
- Website ohne Belege. Leistungen aufgezählt, aber kein einziges Projekt gezeigt. Damit fehlt der wichtigste Rohstoff für regionale Sichtbarkeit.
- Aufgeben nach acht Wochen. In der Fläche entsteht Wirkung schrittweise, Ort für Ort. Wer zu früh abbricht, verliert die bereits investierte Arbeit.
Diese Punkte klingen selbstverständlich und sind trotzdem der Regelfall. Genau deshalb ist der Aufwand für einen Betrieb, der es ordentlich macht, im Kreisgebiet überschaubar.
In welchen Orten sind Sie sichtbar?
Wir prüfen für Ihre wichtigsten Orte, wo Sie heute stehen, und sagen Ihnen, welche davon erreichbar sind.
Wie wir Ergebnisse in der Fläche bewerten
Positionsberichte sind hier weniger aussagekräftig als anderswo, weil Google Ergebnisse je nach Standort des Suchenden unterschiedlich ausspielt. Jemand in Bornheim sieht andere Anbieter als jemand in Troisdorf, obwohl beide dasselbe eingetippt haben.
Wir arbeiten deshalb mit drei Größen: den Suchanfragen und Seiten aus der Search Console, den Auswertungen des Unternehmensprofils, also Anrufe, Routenanfragen und Klicks auf die Website, und den tatsächlich eingegangenen Anfragen. Die dritte Größe ist die wichtigste, alles andere ist Zwischenstand.
Berichte bekommen Sie monatlich, kurz und ohne Fachjargon. Wenn eine Maßnahme nichts bringt, steht das auch drin, denn nur so lässt sich das Budget sinnvoll umverteilen.
Zusammenspiel mit dem Rest
Regionale Sichtbarkeit steht nicht für sich. Die technische Basis kommt aus der Suchmaschinenoptimierung, die Struktur der Website aus dem Webdesign für den Rhein-Sieg-Kreis. Wer stärker auf einen Ort setzt, findet die Details unter SEO in Wachtberg oder, für die Stadt, unter SEO in Bonn.
Begriffe, die dabei immer wieder auftauchen, erklären wir im Glossareintrag zu Local SEO, damit Sie in Gesprächen mit Dienstleistern einschätzen können, worüber gerade geredet wird.
Fragen zur Sichtbarkeit in der Region.
Wie werde ich in Orten gefunden, in denen ich keinen Standort habe?
Über Inhalte statt über Adressen. Projektberichte mit Ortsangabe, Referenzen und Erwähnungen bringen Sie in die klassischen Ergebnisse. In der Kartenansicht bleibt die Entfernung entscheidend, dort ist ohne Standort wenig zu machen.
Soll ich meine Adresse verbergen, wenn ich beim Kunden arbeite?
Das Unternehmensprofil erlaubt es, die Adresse auszublenden und stattdessen ein Einzugsgebiet anzugeben. Das ist der richtige Weg für Betriebe ohne Ladenlokal. Im Impressum bleibt die vollständige Anschrift trotzdem Pflicht.
Wie viele Ortsseiten sind sinnvoll?
So viele, wie Sie mit eigenem Inhalt füllen können, meist zwei bis fünf. Entscheidend ist, dass jede Seite etwas enthält, das nur für diesen Ort gilt. Ohne diesen Unterschied schaden zusätzliche Seiten mehr, als sie nützen.
Bringen Einträge in Branchenverzeichnissen etwas?
Wenige gute ja, viele automatisch erzeugte nein. Sinnvoll sind Innungen, Kammern, Verbände, örtliche Vereine und die bekannten Kartendienste. Wichtig ist, dass Ihre Angaben überall gleich lauten.
Wie messen Sie den Erfolg in der Fläche?
Über die Search Console nach Suchanfragen und Seiten, über die Auswertung des Unternehmensprofils und vor allem über eingegangene Anfragen. Reine Positionsberichte greifen zu kurz, weil Ergebnisse je nach Standort des Suchenden unterschiedlich ausfallen.
Gefunden werden, wo Sie arbeiten.
Nennen Sie uns Ihre wichtigsten Orte. Wir sagen Ihnen, welche realistisch erreichbar sind und was dafür nötig ist. Sie erreichen digitalfunken telefonisch oder über das Formular auf der Kontaktseite.